Archiv der Kategorie ‘Färben‘

Quick and… No! Absolutely not dirty!

Sonntag, den 17. November 2013

36042_1.jpg
Schal aus Etamine de Laine, gefärbt nach der Technik von Brunhilde Scheidmeir

Ein perfektes Weihnachtsgeschenk!
Preiswert, schnell (mit Vor- und Nachbereitung etwa 1 Stunde!) und vollkommen individuell…
Man braucht: 2m Wolletamine (man kann daraus 3 Schals machen!), eine Stoffschere, etwas dampffixierbare Seidenmalfarbe (z.B. Dupont), einen kleinen Färbetopf mit Deckel, einen Schuß Essig. Seidenmalfarbe hat den Vorteil, dass sie bereits gelöst ist, d.h. beim Arbeiten entwickelt sich keinerlei Farbstaub.
Der Wollstoff wird längs gedrittelt, d.h. es wird jeweils ein Faden gezogen und mit der Schere nachgeschnitten, so dass daraus 3 Schals entstehen mit 2m Länge und etwa 50cm Breite.

So, jetzt geht es ans Färben, und zwar nach der Methode von Brunhilde.
Sie arbeitet mit den Grundfarben von Dupont (Jaune Primaire - Gelb, Cyan - Blau, Magenta - Rot und Noir Concentré - Schwarz), die sich u.a. zum Färben von Seide und Wolle eignen. Die notwendige Fixierung der Farbe, um sich licht-, wasch- und reibecht mit der Faser zu verbinden, wird durch das heiße Färben im Topf erreicht. Das Ökonomische an dieser Farbe ist: wird sie richtig dosiert, geht sie fast vollständig in die Faser über. Wichtig: Alle Säurefarben brauchen in das Färbewasser einen Schuss Essig (z. B. verdünnte Essigessenz).

Zum GLEICHMÄSSIGEN Färben gibt es ein paar Grundregeln (eine Basisanleitung dafür findet Ihr im Blog).
Großer Topf - viel Wasser - eine einzige Farbe wird ins Wasser gegeben - Färbegut feucht einlegen - viel rühren.

Brunhilde hat eine KREATIVE METHODE entwickelt, die all dies auf den Kopf stellt:
Sie arbeitet mit einem kleinen Topf, mit wenig Wasser, legt das Färbegut meistens trocken ein und rührt gar nicht! Das Färbewasser darf bei dieser Methode auf keinen Fall bewegt werden oder köcheln, sonst vermischen sich die verschiedenen Farben zu einer Soße!!
1. Eine verhältnismäßig helle Grundfärbung vorbereiten, in den Topf geben mit wenig Wasser und einem Schuß Essig und erhiltzen
2. Den Schal zusammenknüllen und in den kleinen Topf stopfen. Teile des Schals sollen sich außerhalb der Färbeflotte befinden.
3. Zwei bis drei passende, dunklere Farben Farben vorbereiten und mit Pipetten (zur Not geht das auch mit einem kleinen Löffel) auf den Schal tropfen, zum Teil am Rand des Topfes auf den Schal herabfließen lassen, zum Teil mit der Pipette tief in den Schal geben. Der Schal sollte also überall mit Farbe versehen werden. Ob man Kontrastfarben wählt oder lieber Ton-in-Ton hell-dunkel arbeitet ist Geschmacksache, beides ergibt schöne Resultate.
4. Deckel auflegen und etwa 20 Minuten erhitzen. Die Färbeflotte darf auf keinen Fall köcheln!
5. Den Schal nach der Färbezeit herausholen, spülen, auswringen, trocken bügeln.
Das wars schon! Gibt es noch Fragen?

Neu im Shop: Sojawachs

Dienstag, den 12. November 2013

36051_1.jpg

Das Besondere: Sojawachs schmilzt bereits bei 50°C, ergibt (im Gegensatz zu Kaltwachs) sehr schöne Krakelüren, und das Beste ist: es lässt sich ganz unkompliziert in der Waschmaschine bei etwa 60°C herauswaschen!
Für dieses Dessin wurde der Schal einfach mit Tesakrepp auf einer Plastikplane befestigt (man braucht keinen Rahmen!). Das flüssige Wachs wurde mit einem Borstenpinsel auf den bereits gelb vorgefärbten und dann mit Soda vorbehandelten Seidenschal aufgetragen. Nach dem Trocknen des Wachses haben wir den Schal in ein kleines Plastikgefäß gegeben und mit dunkelbrauner Procionfarbe übergossen. Dann wie üblich warten, auswaschen, in die Maschine geben (Heißwäsche), trocken bügeln, anziehen…

Mit dem Sojawachs lassen sich übrigens auch Siebdrucksiebe hervorragend mustern! Das Motiv wird, wenn es nicht mehr gebraucht wird, einfach herausgebügelt!

Dream Team

Mittwoch, den 19. Juni 2013

studio_1540_1.jpg
Mein Breakdown Printing erster Farbauftrag

Es war ein perfektes Wochenende mit Leslie Morgan (Committed to Cloth) und Claudia Helmer (Lisstex)! Die beiden sind ein wirkliches Dreamteam!
Während der drei Tage hat unsere Gruppe unglaublich viel gelernt über die vielfältigen kreativen Möglichkeiten von einfachen Siebdrucktechniken mit reversiblen Mustern, über das Schichten von und Mustern mit Farbe (Procion MX), über den Einsatz von (für uns) neuen Materialien wie leichten Vliesen, Sojawachs, Baumwollfäden, Freezer Paper …, die wir in naher Zukunft an Lager nehmen und euch anbieten werden.
Und was für Tricks, an die ich bisher noch nie gedacht hatte: z.B. das Drucken von der Rückseite her, um delikate Schattierungen anzulegen!
Beeindruckt hat mich auch der Einsatz von ganz anderen Qualitäten als glattem Baumwollstoff.
Bisher dachte ich eigentlich immer, dass Quilts vor allem aus Baumwollsatin oder Popeline bestehen. Artquilts aber eröffnen ein weites Feld für den Einsatz ganz anderer Stoffe wie Seidensamt, Baumwollsamt und unterschiedliche Seidenstoffe. Die entsprechenden Beispiele, die uns Leslie mitgebracht hat, waren wunderbar!
Nicht nur unsere beiden Kursleiterinnen waren perfekt!
Perfekt war auch die Gruppe (danke euch allen!), perfekt war das Wetter (toll für Breakdown Printing und für die Erfahrung, dass in Speyer -Brunhildes Studio liegt direkt am Rhein- nur die Hälfte Urea für die Printpaste benötigt wird…) und perfekt war und ist Brunhildes Atelier, das so viele Möglichkeiten bietet!

brunhildestudio.JPG

Der Höhepunkt des Kurses bestand für mich aber in den letzten beiden Stunden, in denen jede Teilnehmerin die Gelegenheit hatte, einen ihrer am Wochenende entstandenen Stoffe an der Designwand vorzustellen.
Zum einen war ich von jeder einzelnen Arbeit beeindruckt: Farbenpracht, Reichtum an Details, Spannung und Harmonie in der Komposition. Zum anderen aber haben sich Leslie und Claudia die Zeit genommen, für jede der Arbeiten Vorschläge zu machen, wie die weitere Arbeit an diesem Stoff aussehen könnte. Auch für die Stoffe, die ich eigentlich als “fertig” wahrgenommen hatte, hatten die beiden Anregungen, die mich oft verblüfft, mich aber eigentlich immer überzeugt hatten.

studio_1581_1.jpg
Mein Breakdownstoff von oben an der Designwand. Jetzt zwar etwas matter, weil ich ihn vorher für eine weitere Bearbeitungsphase in Soda getränkt hatte. Aber von Leslie in die “richtige Richtung” gedreht, an den Kanten eingeschlagen und mit Papierformen versehen, die für weitere Druckschichten so oder ähnlich in Frage kommen könnten. Da ich zur Zeit viel zu tun habe, weiß ich nicht, wann ich weiter an diesem Stoff arbeiten kann. Aber ich werde es, und ich werde die Fortschritte in den Blog stellen.

Es ist ein großes Glück, aus dem Erfahrungsschatz zweier so erfahrener Textilkünstlerinnen lernen zu können!

Procion MX auf Baumwollschals

Samstag, den 1. Juni 2013

35929_8.jpg

Auch die feinen Schals aus Baumwollbatist lassen sich mit Procion MX prima färben!
Da der indische Batist so leicht ist, war ich mir beim Ausprobieren eigentlich nicht sicher, ob sich die aufgebrachten Farben nicht blitzschnell zu einem Farbbrei vermischen würden. Aber auch bei diesem Gewebe bilden sich die Farben zum erwünschten Muster ab!

35928_8.jpg

Ein wunderbarer Nebeneffekt, der beim Färben mit Procion MX auftritt: durch die Vorbehandlung mit Soda wird der Baumwollbatist zart und weich wie Seide.

Färben mit Reaktivfarben, speziell mit Procion MX!

Donnerstag, den 30. Mai 2013

35897_8.jpg

Intensiv, strahlend und echt, so ziehen Reaktivfarben auf Pflanzenfasern auf. Für Baumwolle, Leinen, Hanf usw. gibt es nichts Besseres!
Die meisten kennen Reaktivfarben als Farben, die man mit Hilfe der Waschmaschine anwendet (z.B. Deka Waschmaschinenfarben und Javana Waschmaschinenfarben). Diese Technik verwendet man, um größere Mengen Stoff gleichmäßig einzufärben, denn in der Regel ist beim Färben ein gleichmäßiges Ergebnis erwünscht.
Es gibt aber eine Farbe, die gerade wegen ihres ungleichmäßigen Ergebnisses heiß geliebt wird (vor allem bei Patchworkerinnen): das sind die Procion MX Farben.

Für Procion MX gibt es viele unterschiedlichen Rezepte und kreative Anwendungen.
Was ihr auf diesen Bildern seht, ist eine davon: Tray-Dyeing (Färben in einem flachen Behälter).

35901_8.jpg

Zusammengefasst geht man bei Tray-Dyeing folgendermaßen vor:
Der Stoff (hier ein Baumwollsatin) wird in Soda eingeweicht und anschließend in einem flachen Behälter nach Wunsch arrangiert. Gelöste Farben werden reichlich über den Stoff gegossen und einmassiert. Dann bekommt der Behälter ein Häubchen aus Folie, und der Stoff darf nun bei warmer Raumtemperatur in der Farbe feucht ruhen und schwitzen (am besten etwa 24 Stunden). Procion MX wird zwar eine Kaltfarbe genannt, aber eine gewisse Wärme ist für ein gutes Ergebnis wichtig.
Anschließend wird gespült und gewaschen, getrocknet und gebügelt. Erst dann sieht man das wirkliche Ergebnis, und das ist, eigentlich fast immer, eine freudige Überraschung!
Zu diesem Thema gibt es ein wunderbares Anleitungsbuch in englischer Sprache (Tray Dyeing) von Claire Benn und Leslie Morgan (Committed to Cloth). Brunhilde und ich haben diese Technik in einem Kurs gelernt, den Claudia Helmer bei uns in Speyer gehalten hat.
Wenn euch die Stoffe gefallen, ihr aber keine Zeit oder Platz oder Lust habt, selbst zu färben, dann findet ihr auch eine Auswahl bei uns im Laden.

Spachteln mit Procion MX

Sonntag, den 26. Mai 2013

35956_8.jpg

Procion MX ist eine wunderbare Farbe mit vielen kreativen Anwendungsmöglichkeiten! Eine davon seht ihr hier: man kann die angedickte Farbe mit einer Spachtel aufbringen.
Abends nach dem Färbekurs, den Claudia Helmer im März in Brunhildes Atelier in Speyer gehalten hat, war noch verdickte Farbe übrig, und da wir ungern wegwerfen, haben Brunhilde und ich noch eine entspannende Färbesitzung eingelegt.
Für diese Technik wurden gelöste Procion MX Farben mit Manutex (Verdicker aus Alginat) gemixt.
Aufgetragen wird die Farbe mit einer Spachtel, einer alten Kreditkarte oder was immer ihr an vergleichbarem Werkzeug zur Verfügung habt. Der feuchte Stoff muss dann wie üblich etwa 24 Stunden bei warmer Zimmertemperatur ruhen und wird anschließend ausgewaschen.
Die Spachteltechnik auf Stoff hat mir riesig Spaß gemacht (schnelle Farbexplosionen!), und die Wirkung ist ähnlich ausdrucksvoll wie auf bemalter Leinwand!
Fast alle Procion MX Farben lassen sich auch ausgezeichnet entfärben.
Hier habe ich meinen Stoff mit zwei Siebdruckschablonen und Entfärbepaste bedruckt (das Entfärbesalz wird, wenn man es mit unseren Siebdruckschablonen benutzen möchte, am besten mit Silkodick-Verdicker gemischt).
Wir haben Procion MX bereits am Lager und HIER gelangt ihr zum Shop, falls ihr bestellen möchtet.
Es gibt in diesem Jahr noch weitere interessante Kurse bei uns mit Cladia Helmer, schaut mal hier rein!

Update

Donnerstag, den 23. Mai 2013

35937_8.jpg

Wie dieser Baumwollschal mit dampffixierbaren Seidenmalfarben (Silkolor) gefärbt und bedruckt wurde, habe ich bereits HIER beschrieben.
Seit zwei Jahren hing der Schal bei uns als fröhlicher Farbklecks im Laden, aber irgend etwas fehlte. Als wir dann die indischen Bordürenstempel herein bekommen haben, und ich nach einer Idee suchte sie auszuprobieren, kam der Schal gerade recht.

35932_8.jpg

Die roten Streifen wurden mit Entfärbepaste bedruckt (Silkodick Verdickerpulver mit Entfärbesalz Formosul). Weil noch erwas fehlte, habe ich mit Entfärbepaste und einer unserer Siebdruckschablonen (kleine Pusteblume) einige der roten Schwammroller-Punkte entfärbt.

35936_8.jpg

Die hellen Drucke ergeben mehr Leichtigkeit. Jetzt mag ich den Schal wieder…

Übrigens: eine weitere Methode, wie sich Silkolor auf Pflanzenfasern aufbringen lässt, beschreibe ich in den nächsten Tagen. Sie ist noch einfacher…

Perfektes Paar zum Filzen: Nadelvlies und Pongéseide

Dienstag, den 21. Mai 2013

35890_8.jpg

Naturfarbenes Nadelvlies zu färben ist gar nicht so einfach, aber das Ergebnis ist toll!

Eine der Schwierigkeiten besteht darin, dass das feine Vlies beim Färben im Topf nicht weiter verfilzen darf; filzen möchte man ja schließlich selbst und das gezielt! Eine zweite Schwierigkeit besteht darin, dass das mit Färbeflotte vollgesogene Vlies schnell reisst und Löcher an Stellen entstehen, wo man sie gar nicht mag…
Brunhilde Scheidmeir hat sich nun ein paar Tricks ausgedacht und getestet, wie man nicht nur diese Probleme vermeidet, sondern zusätzlich Färbungen von Vlies und Stoff erhält, die einfach wunderbar sind!

35894_8.jpg

Am kommenden Samstag findet in Speyer ein Kurs über Kreatives Färben für Filzerinnen statt.
Es wird mit Dupont Seidenmalfarben gefärbt. Dies sind bereits gelöste Säurefarben, so dass auch diejenigen teilnehmen können, die empfindliche Atemwege haben.

Brunhildes Färbekurse sind immer ein Fest:
Wenn auf zarten weißen Seidengeweben plötzlich Farben voller Energie aufblühen!
Wenn weißer Kammzug aus dem Topf mit schimmernden Farbverläufen auftaucht!
Wenn auf ein naturfarbenes Nadelvlies Farbmuster gezaubert wird, wie man es sich vorher nicht erträumt hat!
Und wie immer erhaltet ihr auch in diesem Kurs viele Tipps und Tricks, die Brunhilde aus ihrem großen Erfahrungsschatz als Färberin und Filzerin freigiebig teilt.
Am Samstag sind noch wenige Plätze frei. Bitte meldet euch bei Interesse direkt bei Brunhilde:
b.scheidmeir(at)me.com

Das Wetter soll auch am kommenden Wochenende bescheiden ausfallen, da macht solch ein Kurs mit einem Feuerwerk an Farben besonders Spaß!

Das freut den Osterhasen…

Sonntag, den 31. März 2013

osterfarberei.jpeg

Statt Ostereier färben Brunhilde und ich Stoffe!

Wie jede Procion-Färberin bestätigen kann: die schlimmste Zeit ist das Warten! Procion braucht seine Stunden, um sich fest mit dem Stoff zu verbinden. Aber dann!
Schon das Auswaschen mit Hand macht Spaß, wenn die ersten Strukturen zu sehen sind.
Dann muss man sich noch einmal gedulden, denn die folgenden Maschinenwäschen brauchen ja auch noch ihre Zeit.
Zunächst ein kurzer Waschgang, dann eine lange Heißwäsche. Nach dem Schleudern bekommt man schon einen guten Eindruck vom Stoff.
Aber Geduld: erst nach dem Trocknen, vor allem aber nach dem Bügeln!!!, lassen sich Farbe und Struktur erst wirklich beurteilen.
Zwar ist man immer wieder über das Ergebnis überrascht… Aber das Gute ist: meistens positiv!
Euch allen schöne Ostertage!

Tray Dyeing

Samstag, den 23. März 2013

brunhilde_td_450_4.jpg
Bild: Brunhilde Scheidmeir

Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass unser Procion-Färbekurs mit Claudia Helmer stattgefunden hat.
Um es kurz zu machen: es war wunderschön und inspirierend!
Und wir hoffen sehr, dass es im kommenden Jahr einen weiteren Workshop mit Claudia zu diesem Thema gibt! Sie ist eine wunderbare Kursleiterin und hat es geschafft, eine Gruppe von sehr erfahrenen, erfahrenen und völlig unerfahrenen Teilnehmerinnen (eigentlich der Alptraum jedes Kursleiters!) zusammenzubringen und zu begeistern!

brunhilde_td_450_5.jpg
Bild: Brunhilde Scheidmeir

Tray Dyeing, das Färben in einem Behälter, hat ungeheuer viel kreatives Potential!
Die grundlegende Beschreibung dieser Technik ist eigentlich ganz einfach: Stoff wird in einen flachen Behälter gepresst und Farbe darüber gegossen.
Welche Ergebnisse man bekommt, hängt jedoch von einer Vielzahl von Faktoren ab: ist der Stoff trocken oder feucht oder nass; in welcher Form wird er in den Behälter geknäuelt, gefaltet, gepresst; sind die Faltungen genau oder unregelmäßig; welche Farben sitzen nebeneinander; werden Übergänge und Mischungen hergestellt; wieviel Farbe wird verwendet, welche Farbe wird verwendet (wir haben mit Procion MX gearbeitet)…
Von unseren Ergebnissen waren wir alle freudig überrascht!
Auch wenn mehrere Stoffe in einem Behälter gefärbt werden, unterscheiden sie sich zum Teil beträchtlich! In einem Gruppengespräch wurde gemeinsam erarbeitet, welches Potential in den einzelnen Stoffen steckt: gedacht waren sie ja zunächst für einen Potatoe-Chip-Quilt (und die meisten Teilnehmerinnen werden auch einen nähen, sogar diejenigen, die vorher gesagt hatten: “Nähen, NIIEE!”).
Aber die meisten von uns entdeckten unter ihren Stoffen auch solche, die sie einfach nicht zerschneiden wollten.
Stoffe, die zum Beispiel an eine Traumlandschaft erinnern, und die weiter bearbeitet werden, duch Überfärben, Bedrucken, Sticken, Quilten. Oder Stoffe, die an exqusite Shiborimuster erinnern und sich für ein besonderes Kleidungsstück eignen.

brunhilde_td_450_3.jpg
Bild: Brunhilde Scheidmeir

Dass wir uns an diesem Wochenende so wohl gefühlt haben, lag auch nicht zuletzt an Brunhilde Scheidmeirs wundervollem Atelier, das sich auf dem Industriehof in Speyer befindet. Der Industriehof ist ein pittoreskes Fabrikgelände in Backsteingotik aus dem 19. Jahrhundert. Sobald ich Bilder habe, gibts mehr darüber zu lesen.
Und dazu kommt Brunhildes großzügige und fürsorgliche Gastfreundschaft… ich kann nur DANKE sagen!
Unser gemeinsames Kursangebot ist hier zu finden, mehr über unsere Kursleiterinnen und Kursleiter erfahrt ihr hier.

BLOGTOUR + GEWINNMÖGLICHKEIT
Und nicht vergessen: Bis einschließlich morgen noch könnt ihr HIER Kommentare hinterlassen, um möglicherweise -mit etwas Glück- Cécile Trentinis wunderbares Buch zu gewinnen. Eure Gewinnchancen erhöhen sich, wenn ihr auf allen beteiligten Blogs -ihr findet sie am Ende des Interviews- einen Kommentar hinterlasst.
Übrigens: Cécile Trentini bietet auch bei uns zwei Kurse an (ihr gesamtes Kursprogramm in der Schweiz und in Deutschland findet ihr HIER auf ihrer Seite www.stoffwerke.ch)