Archiv der Kategorie ‘Stoffdruck‘

Fish on Friday!

Freitag, den 13. August 2010

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Als Brunhilde Scheidmeir mich bei einem Besuch im Laden bat, ein paar Fische auf ein Blatt Papier zu kritzeln, wüßte ich noch nicht, was sie damit vorhatte.
Wir unterhielten uns, ich kritzelte… und eine Woche später hat sie mich dann mit einigen Blueprints (Cyanotypien) überrascht! DANKE!!!

HIER gibt es die ausführliche Anleitung zu dieser Fotodrucktechnik!

Für die Cyanotypie oben hat Brunhilde die Kritzelfische im Copyshop auf eine transparente Folie drucken lassen. Anschließend wurden die kopierten Fische auseinander geschnitten um einzelne Folienfische zu erhalten. Diese hat Brunhilde, zusammen mit einuigen Sukkulenten (die hier wie Wasserpflanzen aussehen!), auf einer vorbereiteten, lichtempfindlich gemachten Seide arrangiert und dem Sonnenlicht ausgesetzt: so kam das Bild fest auf den Stoff (waschfest!).

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Für die folgende Cyanotypie wurde die Salzlösung, die den Stoff lichtempfindlich macht, auf einen Bio-Baumwollbatist aufgetragen. Nach dem Trocknen hat Brunhilde die Folienfische aufgelegt und das Ganze der Sonne ausgesetzt.
Nach dem Entwickeln kam der Stoff noch in ein Eisenbad, wodurch das Gewebe und der Druck nachdunkelte. Toller Effekt!

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Obwohl die Fische auf diesem Bild kaum zu sehen sind, gefällt mir diese Cyanotypie besonders gut! Der Effekt entsteht dadurch, dass die Blueprintfarbe nicht deckend ist und sich mit dem vorgefärbten Untergrund mischt!
Grundlage ist also eine vorgefärbte Seide, auf welche die Blueprintlösung aufgetragen wurde. Nach dem Trocknen hat Brunhilde die Folienfische und einige Skelettblätter aufgelegt und das ganze Arrangement der Sonne ausgesetzt.

Wie jeden Freitag sind auf Anja Riegers Seite Links zu vielen interessanten Fischen zu finden!

Blueprint (Cyanotypie): Fotodruck auf Stoff

Freitag, den 13. August 2010

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Wie kommt das Bild auf den Stoff?
Blueprint oder Cyanotypie ist ein Fotodruckverfahren, das zu den ältesten Fotografietechniken gehört. Auf hellen Naturstoffen, auf Leinwand und festem Papier ergeben sich wundervolle Bilder in vielfältigen Blauschattierungen, die an Indigofärbungen erinnern. Das Bild oben stammt aus den ersten Versuchen meines Bruders Fritz Jeromin. Die Reihung der Pflanzen hat solch einen hübschen Rhythmus, dass dieser Blueprint immer noch zu einem meiner Lieblingsbilder gehört. Wie wird so etwas also gemacht?

Das Prinzip der Cyanotypie ist einfach!
Kurz zusammengefasst:

Der Untergrund wird mit einer lichtempfindlichen Lösung bestrichen und trocknen gelassen. Auf diesen beschichteten Grund wird dann ein Motiv gelegt und UV-Licht ausgesetzt. Nach dem Belichten wird das Motiv abgenommen und die Reste der Lösung ausgewaschen. Das Motiv ist nun fest auf dem Untergrund.
Wer ein wenig über den geschichtlichen Hintergrund lesen möchte, findet diesen bei WIKIPEDIA und HIER.

So kommen die Bilder mit Blueprint auf den Stoff
1. Stoff beschichten: Um den Stoff lichtempfindlich zu machen, wird er mit einer Salzlösung imprägniert: dazu werden zwei Salze nach Anleitung aufgelöst und diese Mischung auf das Gewebe gebracht, indem entweder der Stoff in die Flüssigkeit getaucht oder diese mit einem Pinsel aufgetragen wird.
In der Regel enthalten die Blueprint-Packungen Salze für 200ml Fotolösung.
REZEPT:
100g Eisen(III)-Ammoniumcitrat und 40g Kaliumeisen(III)-Cyanid werden in 1 Liter lauwarmem Wasser vollständig aufgelöst. Leichte Stoffe werden kurz eingetaucht und ausgedrückt. TIPP: Schwere Stoffe vor dem Auftrag der Fotolösung appretieren (z.B. mit Aquarellgrund oder Stärke). Die Fotolösung bleibt so auf der Oberfläche des Stoffes stehen und sickert nicht ein.
Diese Menge ergibt auf einer dünnen Pongéseide viele Meter Beschichtung, während sie bei schwerer Baumwolle oder Leinen weniger weit reicht.
2. Stoff bei wenig Licht trocknen lassen: Nach dem Trocknen zeigt das Gewebe eine helle gelbgrüne Farbe. Es ist jetzt lichtempfindlich, kann aber in einem Raum ohne direkte Sonnenbestrahlung gelagert werden. Wichtig ist, dass der Stoff beim Trocknen keine Falten bekommt, da diese beim Belichten stören würden.
3. Belichten (Drucken): Der beschichtete, trockene Stoff wird auf eine ebene, glatte Unterlage gelegt. Auf den Stoff kommt nun die Bildvorlage, das Negativ.
Das Negativ deckt den Stoff teilweise ab und sorgt dafür, dass die Belichtung durch die Sonne ein Muster erzeugt: an den freien Stellen verdunkelt sich die Beschichtung und erhält schließlich eine graugrüne Tönung, während die durch die Vorlage abgedeckten Stellen hell bleiben.
Für klare, randscharfe Drucke ist es wichtig, dass die Vorlage überall dicht auf dem Stoff liegt. Pflanzenmaterial also am besten durch eine Glasplatte fest auf den Stoff pressen, dann hat auch der Wind keine Chance…
Die Belichtungszeit variiert zwischen 10-15 Minuten in der prallen Sommersonne bis zu etwa 75 Minuten an dunklen Wintertagen.
Bei schlechten Lichtverhältnissen im Winter kann zum Belichten eine künstliche UV-Lichtquelle eingesetzt werden: z.B. eine Höhensonne.
TIPP KONTROLLSTREIFEN: Um den richtigen Belichtungszeitpunkt für einen kontrastreichen Druck zu bestimmen, wird ein Kontrollstreifen hergestellt: auf einen schmalen Papierstreifen (ca. 20×3cm) werden beim Beschichten des Stoffs gleichzeitig fünf Tropfen der Lösung in gleichmäßigen Abständen aufgetragen. Beim Belichten wird der Streifen direkt neben den Stoff gelegt, damit er die gleiche UV-Strahlung erhält. Zur Prüfung der Belichtungszeit wird der erste Tropfen unter fließendem Wasser abgespült. Wenn das Blau noch nicht richtig ist, nach einigen Minuten den zweiten Tropfen prüfen.
4. Auswaschen (Entwickeln): Jetzt sind wir fast fertig! Der Stoff sollte nur noch unter fließendem Wasser ausgespült werden. Die Farbe verwandelt sich dabei innerhalb von wenigen Sekunden in ein sattes Blau! Auf allen belichteten Partien ist die Beschichtung unlöslich und fest mit dem Stoff verbunden. An den nicht belichteten Stellen wird die Beschichtung ausgewaschen: die ursprüngliche Farbe des Stoffes wird wieder sichtbar.
WICHTIG: solange der Stoff noch feucht ist, kann die Farbe im Stoff noch wandern und den Druck verschwimmen lasen. deshalb liegend trocknen! Innerhalb der ersten Stunden dunkelt der Druck noch etwas nach.

Motive und Vorlagen
Fundstücke direkt auflegen - Naturdruck:
Blätter, Gräser, Federn können aufgelegt, Körner können aufgestreut werden. Aber auch schöne Spitzen, Perlen und ähnliches eignen sich hervorragend.
Folien herstellen, entweder im Copyshop oder am PC:
Familienfotos, Zeichnungen, alte Stiche, Schriften, Stempeldrucke und vieles mehr können auf transparente Folien gebracht werden.
Damit der Fotodruck richtig erscheint, sollte das Motiv bei der Herstellung der Folie als Negativ gedruckt und gespiegelt werden (das ist insbesondere bei Schriften wichtig!).
Blueprints besitzen eine sehr hohe Auflösung. Sie bilden alle Helligkeitsstufen ab. Die Bildschärfe hängt alleine von der Güte und dem Kontrast der Vorlage ab.
Sollen Fotos mit dem Kopiergerät auf eine Transparentfolie gebracht werden, empfehlen wir, einen Farbkopierer zu benutzen, da dieser in der Regel eine höhere Bildauflösung besitzt als ein Schwarz-Weiß-Gerät. Möglichst eine Einstellung wählen, die etwas dunkler druckt als normal.

Das wird gebraucht:
Das Blueprint-Set (zwei Salze für die lichtempfindliche Lösung); einen breiten Pinsel zum Auftragen der Lösung; das Motiv; den gewünschten Stoff (je nach Projekt) und eine Glasplatte, die das Motiv während der Belichtung plan auf dem Stoff hält und vor dem Wind schützt.
Als Grundgewebe kommen alle hellen Naturstoffe in Frage. Zu Beginn raten wir zu leichten bis mittelschweren Stoffen mit glatter Oberfläche (Pongé 08, Crêpe de Chine, Baumwollbatist, Popeline), weil diese sich einfach beschichten lassen und die Motive besonders gut wiedergeben. Für professionelle Experimente eignen sich aber auch Samt und strukturierte Oberflächen! Drucke auf Samt sehen traumhaft aus!

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Echtheiten
Lichtecht: Blueprints besitzen eine Lichtechtheit, die vielen Seidenmalfarben überlegen ist. Sollte der Fotodruck einmal verblassen, ihn einfach in einen dunklen Schrank legen – dort dunkelt er innerhalb von wenigen Tagen wieder nach.
Waschecht: Blueprints können gewaschen werden: bitte mit pH-neutralen Waschmitteln (Seidenwaschmitteln), da Lauge auf Blueprint als Entfärber wirkt. Blaudrucke können chemisch gereinigt werden.

Variationen
Blueprints ergeben bei voller Belichtung und weißem Untergrund einen satten, leuchtenden Blauton, der an Indigo erinnert. Auf beigefarbenem Untergrund erscheint das Blau dunkler und gedeckter. Fotodrucke können auch auf einen gefärbten oder bemalten Stoff aufgebracht werden: die Farben mischen sich dann: ein Blueprint auf rotem Stoff erscheint z.B. als violetter Druck. Blueprints können auch mit Seidenmalfarbe koloriert, zusätzlich bemalt oder bestickt werden

Projekte
Die Fotodrucke eignen sich für eine Vielzahl von künstlerischen Anwendungen. Vor allem im Patchwork-Bereich gibt es inzwischen weltweit Künstlerinnen, die Blueprints für ihre Arbeiten einsetzen. Die Blaudrucke eignen sich z.B. auch für Schals, für Applikationen auf Taschen und T-Shirts, für Grußkarten, für Kissen und andere Wohndekorationen und vieles mehr. Auf Märkten sind Fotodrucke der Umgebung oder heimatlicher Gebäude sehr beliebt; über ein Familienfoto als Blueprint freuen sich auch die, die schon alles haben.
Unser Tipp: um mit Beschichtung, Belichtungszeiten und Motiven vertraut zu werden, experimentieren zum Einstieg mit kleineren Stoffstücken einer einzigen Stoffqualität experimentieren (z.B. Crêpe de Chine 10), die später zu einem Patchwork (Schal, Tasche, Bild) zusammengesetzt werden können.

INSPIRATION - UNBEDINGT ANSCHAUEN:
Hier gibt es die kreativen Cyanotypien von Brunhilde Scheidmeir!
Eben habe ich noch die romantischen Leinenbezüge von Joanna Slotwinska gefunden!

Fish on Friday!

Freitag, den 6. August 2010

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Diesmal: eine Kombination aus Monoprint mit anschließender Kritzelei!
Aber der Reihe nach…

Stempel:
Vom letzten Freitag hatte ich noch die Papierschablone, nach der ich die Rosenfische ausgeschnitten hatte. Mit deren Hilfe habe ich auf Moosgummi 3mm einen Fischstempel aufgemalt, mit der Schere ausgeschnitten und auf ein Stück Plexiglas aufgeklebt.

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Material:
Weiße Tragetasche aus Baumwolle, gebügelt.
Farbe:
DekaPrint, eine sehr gute Druckfarbe aus Wasserbasis, die sich ausgezeichnet für Stoffdruck, Siebdruck, Schablonieren, Monoprint und Monotypie eignet (eine ausführliche Anleitung stelle ich in Kürze ein). Ich habe aus Zitrone, Hellblau und wenig Weiß die Farben angemischt.
DekaPrint trocknet schnell und kann für meine Technik gut benutzt werdem, da sie (im Gegensatz zur ölhaltigen Stoffdruckfarbe) eine anschließende Kritzelei nicht abstößt.
Zum Kritzeln habe ich wieder den schwarzen Signierstift verwendet, der waschfest ist.
Werkzeug:
Stempel; zwei Farbroller zum Auftragen der beiden Farben; Platten oder Pappteller zum Ausrollen der Farbe; Schreibmaschinenpapier; fusselfreie Lappen/Küchenkrepp; zum Mustern der Monoprints: Radiernadel/Strähnchenkamm/alte Gabel/Nagel; eine Moosgummiplatte als Druckunterlage.
Vorgehen:
Tisch abdecken. Papier in die gebügelte Einkaufstasche stecken, damit der Druck nicht durchschlägt. Beim Drucken habe ich mit dem Fisch unten in der Mitte angefangen und mich von da an weitergehangelt. Man kann sich natürlich auch das Muster vorher ausdenken, ausmessen und die Position der Drucke mit einem Phantomstift markieren. Aber wenn es schnell gehen muss, geht es auch spontan, weil ein Handdruck nicht ganz so perfekt aussehen muss.
Also: Farben anmischen, in einer feinen Schicht auf den Fisch auftragen und drucken.
Monoprint
Monoprint ist eine Variation der Monotypie: ein flächiger Stempel erhält eine handgearbeitete Musterung, die einen einmaligen Druck erlaubt.
Man könnte zum Beispiel die Farbe nicht gleichmäßig mit einem Roller auftragen, sondern -mit einem feinen Borstenpinsel- mehrere Farben in unterschiedlichen Mustern. Die Form des Drucks ist so immer gleich, nicht aber die gewählten Farben bzw. die Muster.
Bei unserem Beispiel oben habe ich die Farben mit dem Roller aufgetragen, aber ich habe Muster in die Farbe eingekratzt (also Farbe durch Musterung weggenommen). Es entsteht z.B. ein grüner Fisch mit einem hellen Sternchenmuster.
Im Anschluss ist die Tasche in diesem Zwischenstadium zu sehen: bedruckt mit Monoprints, jedoch noch ohne die schwarze Kritzelei.
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Letzter Schritt: Kritzelei
Die Muster wurden mit schwarzem Signierstift nachgezeichnet. Bewußt leicht neben dem hellen Muster, damit so optisch ein nicht ganz passgenauer Siebdruck nachgeahmt wird (solche Muster liebe ich…).
Das Ganze wird nach dem Trocknen durch Bügeln fixiert. Dann sieht die Tasche wie oben im Artikel aus.

Wie immer am Freitag gibt es bei Anja Rieger Links zu vielen interessanten Fischen zu sehen!
Und dazu heute noch ein EXTRA: ein süßer kleiner Fisch in Lavendelumdruck von Anja Rieger!

Deka Stoffdruckfarbe (Linoldruckfarbe)

Dienstag, den 3. August 2010

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Seit Jahrzehnten bekannt und beliebt ist die DEKA-Stoffdruckfarbe. Sie druckt - mit allen Arten von Stempeln - die feinsten Details, klare Ränder, durchgehende Flächen in einer so feinen Schicht, dass man den Druck auf dem Stoff kaum spürt. Auch für Naturdrucke und Materialdrucke ist sie bestens geeignet.
Ein großer Vorteil von ölhaltiger Farbe besteht darin, dass sie langsam trocknet.
Man kann ohne Zeitdruck in Ruhe arbeiten. Wischfest ist der Druck nach kurzer Zeit, abhängig vom Gewebe und von der Menge der verwendeten Farbe. Fixiert wird die Farbe durch Bügeln. Das Bügeln sollte jedoch erst nach einer längeren Trockungszeit erfolgen. Der Hersteller empfiehlt 4-6 Wochen, aber wir haben dies auch schon deutlich früher durchgeführt. Die hohen Echtheiten der Ölfarbe erlauben Heißwäsche bis 90°C, optimal auch für Tisch- und Bettwäsche!

Wie werden die Stempel gereinigt? Braucht man ein chemisches Lösungsmittel?
Dies ist die am häufigsten gestellte Frage, und ich will sie gleich am Anfang beantworten:
Die Reinigung der Stempel ist ganz einfach, und man braucht KEIN chemisches Lösungsmittel!
Egal, ob der Stempel aus Holz, Polymer oder Gummi besteht: die Farbreste werden zunächst auf Abfallpapier gedruckt, bis sich nur noch wenig Farbe auf dem Stempel befindet.
Zum Säubern wird ein Speiseöl benötigt (ruhig eines, dessen Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist). Etwas Speiseöl auf Stempel und Werkzeug verreiben: das Öl verdünnt die Farbe, so dass sie mit einem Lappen oder Küchenkrepp abgetupft werden kann. Eine weiche Zahnbürste hilft, Farbe aus feinen Rillen und Vertiefungen schonend zu entfernen. Letzte Farb- und Ölreste werden einfach mit Wasser und Spülmittel abgewaschen.

Das Drucken mit DEKA Stoffdruckfarbe ist ganz einfach:
ich drücke eine kleine Menge Farbe auf eine Kachel oder einen Pappteller (die Farbe ist sehr ergiebig!), rolle sie mit dem Farbroller gleichmäßig aus und gebe sie von dort aus mit dem Roller auf den Stempel.
Die Farben lassen sich untereinander mischen, mit Weiß werden sie pastellig, mit einer winzigen Prise Braun oder Schwarz können sie abgedunkelt werden. Man braucht nur eine feine Schicht Farbe, um einen guten Druck zu erhalten. Falls mit mehreren Farben gleichzeitig gedruckt werden soll, empfiehlt sich jeweils ein eigener Farbroller für jede Farbe.

Für einen guten Stoffdruck ist die Unterlage wichtig! Sie sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein - wobei das variiert, je nach Stoff und Art des Stempels. Und außerdem gibt es einfach auch Vorlieben… Ich selbst lege mir am liebsten eine Moosgummiplatte 3mm unter und decke diese mit saugendem Papier ab.
Als Arbeitmaterial lege ich mir außerdem noch zurecht: Papier zum Ablegen des Stempels, einen alten Lappen aus Baumwolle oder Leinen (sollte nicht fusseln!), für Probedrucke einige Blatt Papier und, falls möglich, einen Stoffrest (Probedrucke verwende ich anschließend fast immer weiter, z.B. für Karten, Klebetapes, Collagen…).

Die Farbe wird also in einer feinen Schicht auf den Stempel gerollt. Lieber zu wenig Farbe auftragen und ein weiteres Mal aufrollern. Vor dem Abdrucken prüfen, ob die Farbschicht gleichmäßig aufliegt. Vor dem ersten richtigen Druck zunächst Probedrucke auf Papier und/oder Stoff ruchführen.

Noch ein paar Tipps:
1.) Vorbereitung: Stoff waschen, damit die Farbe optimal aufgenommen wird. Stoff bügeln, weil er sich faltenlos einfach leichter bedrucken lässt.
2.) Den Stempel mit Farbe für ein paar Sekunden auf dem Stoff ruhen lassen, damit das Gewebe die Farbe aufnehmen kann.
3.) Beim Abheben des Stempels das Gewebe festhalten, damit nichts verschmiert.
4.) Die ölhaltige Druckfarbe kann über Farben auf Acrylbasis gedruckt werden, d.h. Sie können diese Farben kombinieren mit bügelfixierbaren Seidenmalfarben, Stoffmalfarben oder Druckfarben wie DekaPrint.
5.) Wird gleichzeitig mit mehreren Stempeln gearbeitet, lege ich die nicht gebrauchten Stempel mit der Druckseite nach unten auf Plastik oder Silikonpapier ab: so kann die Farbe nicht antrocknen.
6.) Wie bei Künstlerölfarben können sich auch bei Deka Stoffdruckfarbe die Bestandteile der Ölfarbe trennen. Am besten geht man folgendermaßen vor: Farbe und Öl vollständig aus der Tube in einen kleinen verschließbaren Becher drücken (z.B. Mischbecher von der Seidenmalerei). Nun können Farbe und Öl wieder miteinander verrrührt werden. Eine dünne Schicht Wasser auf der Farbe sorgt für Luftabschluss. Vor dem nächsten Drucken das Wasser vollständig abgießen und mit Küchenkrepp absaugen.

Beispiele
Ein Beispiel für Drucke mit Deka Stoffdruckfarbe und unseren Polymerstempeln gibt es HIER

Der folgende Druck stammt von einem Holzstempel und Deka Stoffdruckfarbe:
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Der folgende Druck stammt von einem selbstgemachten Gummistempel und Deka Stoffdruckfarben:
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Der folgende Naturdruck stammt von Rita Weins. Sie hat hier Blätter und Kräuter mit Hilfe von Deka Stoffdruckfarbe auf Seide gezaubert:
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Fish on Friday!

Freitag, den 30. Juli 2010

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Romantische Rosenfische auf einem T-Shirt!
So wurde es gemacht:
Wir haben ein Rosenbild unserer Oma Kopiert und mit Hilfe einer Schablone aus dieser Kopie drei Fische ausgeschnitten und diese, mit Hilfe von Lavendelöl, auf Baumwollbatist übertragen. Eine ausführliche Anleitung zum Lavendeldruck gibt es HIER.
Da das T-Shirt naturfarben ist, hat weißer Batist nicht so gut gepasst. Deshalb wurde der Stoff kurz in Batikfarbe (DEKA L) beige gefärbt. Weil Lavendeldruck immer leicht transparent ist, wird die Farbstimmung auf einem beigefarbenen Untergrund etwas abgedimmt.

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Übrigens: der Lavendeldruck ist waschbar (Handwäsche, ca. 30°C, Bio-Waschmittel)!

Vielleicht noch ein paar Anmerkungen:
Zur Applikation habe ich Vliesofix verwendet. Davon würde ich jetzt abraten. Die Applikation wird steif, und auf einem T-Shirt ist das nicht so toll… Angenehmer zu tragen ist die Applikation, wenn sie auf dem T-Shirt festgenäht wird!
Man kann das Bild auch direkt auf das T-Shirt rubbeln! Den Platz würde ich vorher ausmessen und mit einem Phantomstift (Zauberstift), dessen Strich wieder verschwindet, markieren.
Kleine ausgeschnittene Schablonen sind nicht ganz einfach, weil sie schlecht zu halten sind und beim Abrubbeln auch mal verrutschen können. Für Anfänger eignen sich rechteckige oder quadratische Formate - nicht zu groß und nicht zu klein - besser, weil sie sich leichter handhaben lassen.

Wie immer an jedem Freitag gibt es bei Anja Rieger viele tolle Fische zu sehen!

Fish on Friday!

Freitag, den 23. Juli 2010

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Er ist aus Stoff, handbedruckt und gefüllt mit Füllwatte. Seine Länge ist etwa 70cm, seine Breite ungefähr 40cm.
Er könnte ein Fisch zum Spielen sein, zum Knuddeln, zum Liebhaben… Er könnte ein Sofa, einen Sessel oder die Wand schmücken… Er könnte vielleicht auch ein Kissen sein?
Auf alle Fälle hat es hat Spaß gemacht, ihn zu machen!

MATERIAL
Man braucht dazu 50 cm (gelben) Baumwollstoff (150cm breit), der in der Mitte geteilt wurde: das ergibt 2 Stoffstücke von jeweils 75*50cm. Mit einem Phantomstift (Zauberstift) habe ich jeweils die Mitten gekennzeichnet und dann frei Hand die Umrisse eines Fischs gezeichnet. Da der Strich nach einigen Stunden von selbst verschwindet, ist es nicht schlimm, wenn das nicht sofort klappt (einfach noch mal darüber zeichnen).
Um den Fisch zu bedrucken, habe ich ganz unterschiedliche Stempel zusammengesucht: selbstgemachte aus Stempelgummi (es hätte auch Moosgummi sein können), Druckmodel aus Indien und einige unserer Stempel aus Polymer.
Die Hauptstempel sollten in einer ähnlichen Größe sein, wichtig sind auch mindestens ein Bordürenstempel und einige kleine, zum Auffüllen leerer kleiner Flächen.
Wer, wie ich, beim Arbeiten immer wieder unterbrochen wird, arbeitet am besten mit der Linoldruckfarbe auf Ölbasis von DEKA. Da sie viel langsamer trocknet als Druckfarben auf Wasserbasis, kann man gemütlich ohne Zeitdruck arbeiten und die Arbeit auch mal liegenlassen.
HIER eine ausführliche Anleitung zum Arbeiten mit den ölhaltigen Deka Stoffdruckfarben.

VORGEHEN
Den Druck habe ich über Nacht zum Trocknen ruhen lassen und am nächsten Tag den Fisch genäht.
Dazu wurden die beiden Stoffstücke übereinander gelegt und die Umrisse des Fischs mit einem Rollschneider ausgeschnitten. Die beiden Fischhälften wurden rechts auf rechts gelegt und an den Umrissen mit der Maschine zusammengenäht. Am Bauch habe ich etwa 15cm offen gelassen für die Füllwatte.

Dann kam noch die Füllung: damit der Fisch mit der Maschine waschbar wird, habe ich Füllwatte genommen und eher flach und locker gefüllt. Am flachsten sind Mäulchen und Schwanz, am meisten hat der Körper abbekommen. Mäulchen, Kopf, Leib und Schwanz habe ich, nach dem Füllen, jeweils durch Steppstiche von Hand von einander getrennt, damit der große Fisch und seine Füllung etwas Halt bekommt.

Viele tolle Fische gibt es, wie an jedem Freitag, bei Anja Rieger zu sehen!

Fish on Friday!

Freitag, den 16. Juli 2010

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Textilcollagen - wie macht man das?
Das wurde ich immer wieder gefragt, seit ich diese Goldfischcollage und ein paar andere für den Kreativtag von Ellen (seelenruhig) gemacht habe.

Es gibt, glaube ich, so viele Vorgehensweisen, wie es Collagen gibt: jedesmal entwickelt sich das Bild auf neue Weise (so war es zumindest bei mir…). Und dennoch: ein paar Punkte gelten wohl immer:

1. Mit einem Thema oder einem Bild entwickelt sich die Collage schneller.
Bei der Collage oben ging es um Goldfische in einem bestimmten Park meiner Kindheit (ich liebe Goldfische, die Farbe, die fließenden Bewegungen…).
Das Thema kann sich durch ein Bild, um ein Foto herum entwickeln. Gerne verwende ich dazu den Lavendelumdruck, mit dem die Fotokopie eines Bildes auf Stoff gedruckt werden kann.
Manchmal entwickelt sich das Thema allerdings erst beim Arbeiten (so war es hier bei mir). Wenn es dann einmal steht, weiter überlegen, assoziieren, fantasieren: was gehört dazu, welche Düfte, Klänge, welche Farben, welche Formen….
2. Wichtige Erkenntnis: man kann nichts falsch machen!
Wenn beim Arbeiten etwas schief geht: einfach eine weitere Schicht darüber kleben, nähen, stempeln… so lange, bis es passt.
Die Collage oben entwickelte sich um die Rosendrucke: ich wollte zunächst einen Rosengarten nähen. Aber nach einem euphorischen Beginn ging nichts mehr…
Erst als ich den Rest eines gemalten Blueprint-Stoffes von Brunhilde bekommen habe, und dieses Blau so gut zu den Rosen passte, und ich mich fragte, was daraus nur entstehen könnte… da sind mir wieder die Goldfische aus dem Rosengarten eingefallen…
3. Freie Assoziation, ein wichtiges Instrument (siehe oben)
4. Material
Am besten arbeitet es sich mit leichten bis mittelschweren Stoffen. Mein Fundus bestand außerdem aus vielen Probedrucken, die ich versehentlich nicht weggeworfen hatte. Diese habe ich oft ausgeschnitten und appliziert.
Praktisch sind kleine Reste von transparenten naturfarbenen Stoffen, wie Chiffon, Tüll und Organza, die einen Blick auf weiter unten liegende Schichten zulassen.
Naturfarbene Stoffe mag ich, weil sie schnell mit Pinsel und Bügelfarben gefärbt werden können.
Zum Sticken nehme ich Fäden aller Art, gerne auch einfache dünne, doppelt genommene Nähgarne, gerne auch Strickgarne oder Leinengarne…
Praktisch ist auch Wollvlies zum Nadelfilzen, das ergibt zusätzliche Strukturen. Und Spitze, Bänder…
Von allem braucht man nur wenig!
5. Werkzeug
Große Schere, kleine Schere, Cutter, Schneideunterlage, Nadeln in unterschiedlichen Stärken, Filznadeln, Vliesofix (Klebeschicht zum Aufbügeln), Textilkleber (oder auch andere Kleber), diverse Pinsel.
Ich drucke gerne, deshalb habe ich auch immer etwas Moosgummi oder Stempelgummi zur Hand (zum Selbermachen von Motiven) und Farben.
Wichtig: Lavendelöl für den Lavendelumdruck!
Optimal sind die vielseitigen Bügelfarben: man kann mit ihnen schnell Stoffstückchen aller Art grundieren und bemalen oder -mit Verdicker versehen- auch schnell mal drucken oder schablonieren. Einige wenige Farben reichen, den rest kann man mischen.
6. mixed Media - alles geht
Die Fische bestehen aus Papier. Den großen Fisch links und die kleineren oben habe ich mit orange bemaltem Organza beklebt (Vliesofix), dann ausgeschnitten und aufgenäht. Den Fisch unten rechts habe ich in einen Käfig aus Organza gesteckt. Man kann auch Stoffblüten verwenden, Perlchen, Sticker…
Das Material ist entweder geklebt, aufgebügelt oder mit Hand genäht/gestickt, immer in Schichten!
7. Schritt für Schritt - mit Gefühl
Wie gesagt: zunächst hatte ich den kleinen Rosengarten genäht und wusste dann nicht mehr weiter. Dann kam der blaue Hintergrund, der mich an Wasser erinnerte. Den Rosengarten habe ich gedreht und aufgenäht. Dann kamen die Fische… und der Rest, d.h. die Randgestaltung, der aufgebügelte Rosenstempel und die kleinen Röschen, das ist jetzt Gefühlssache: wo fehlt noch etwas, welche zusätzlichen Farben brauche ich, damit sich ein Gleichgewicht einstellt. Slow sewing - langsames Nähen - das Richtige für entspannte Sommerabende.
8. Geplant oder spontan?
Ich mag bei Collagen das Spontane: ein Stoffstückchen an das nächste, die Stiche mal so, mal anders… Das langsame Wachsen, das Entwickeln, der Weg… also einfach mal ausprobieren - es macht richtig Spaß!

Viele sehenswerte Fische tummeln sich, wie an jedem Freitag, bei Anja Rieger!

Sommerliches Drucken mit Entfärberpaste

Montag, den 12. Juli 2010

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Einfache T-Shirts lassen sich prima verwandeln, indem man sie bedruckt.
Dafür hat Rita Weins aus Moosgummi zwei Blütenstempel geschnitten und mit Entfärberpaste (spezielles Entfärbersalz gemischt mit Verdicker) gedruckt. Wie man die Paste anrührt und verwendet steht HIER.
Nicht alle farbigen Stoffe lassen sich entfärben. Da man die Eignung des Stoffs nur durch Ausprobieren prüfen kann, gibt man am besten auf der linken Seite des T-Shirts am Saum einen Tropfen Paste auf und aktiviert ihn.
Die Paste riecht übrigens nicht so angenehm, deshalb immer bei guter Lüftung arbeiten - optimal auf dem Balkon oder im Garten.
Die Entfärbung wird auch nicht immer weiß.
Bei dem roten T-Shirt oben ergaben sich gelbe Blütendrucke.
Der Entfärberdruck hat den großen Vorteil, dass keine Farbe aufgebracht wird. Dadurch bleibt der Griff des T-Shirts weich.
Die Paste kann, außer mit Stempeln, z.B. auch mit Pinsel, Liner (Schrift), Kordeln, Walzen, Schablonen… aufgetragen werden.
Es macht einfach Spaß, wenn die Entfärbung nach Aktivierung durch das Bügeleisen, langsam auf dem Stoff erscheint - magisch…

Cyanotypie - Blueprint

Samstag, den 12. Juni 2010

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Eben ist das neue Heft der Patchworkgilde erschienen, für das mein Bruder, Fritz Jeromin, einen Beitrag über Blueprint (Cyanotypie) geschrieben hat.
Dieses sehr alte Verfahren erlaubt es, Bilder auf Stoff zu übertragen (ürbigens nicht nur auf Stoff, sondern auch auf andere Träger wie Papier, Leinwand usw). Dazu wird der Stoff mit speziellen Salzen lichtempfindlich gemacht.
Legt man auf den präparierten Stoff Gegenstände (z.B. Blätter, Gräser, Papierschablonen, bedruckte Folien) und setzt das Ganze der Sonne aus, so nehmen die unbedeckten Stellen des Gewebes leuchtendes Blau an, die bedeckten Stellen bleiben hell.
Je nach Variation des Untergrunds, der Schablone, der Nachbehandlung… gibt es dabei unendlich viele Möglichkeiten, kreativ zu werden und zu gestalten.

Am kommenden Samstag (19.6.) findet bei uns im Laden dazu ein Kurs statt (es sind noch wenige Plätze frei).
NEU: Wir freuen uns sehr auf einen Gast, Brunhilde Scheidmeir, die wunderbare Cyanotypien herstellt und mit dieser Technik ungewöhnlich kreativ umgeht!
HIER sehen Sie einige ihrer Arbeiten. Brunhilde wird während des Kurses Beispiele ihrer Cyanotypien zeigen und kann Ihnen viele Tipps aus der Praxis weitergeben.

Fernweh: Zeitreise ins Tal der Rosen

Sonntag, den 9. Mai 2010

Fernweh – Sehnsucht nach der Ferne: Der Aufruf von Ellen (seelenruhig) gab den Anstoß, mich mit diesem Thema zu beschäftigen.
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Anstelle von fremden Ländern tauchte allerdings immer wieder das Tal der Rosen auf. Tal der Rosen: ein Ort aus meiner Kindheit. Einnerungen an den schweren Duft der Rosen, an das Taubenhaus, die Voliere, die Goldfische…

Kann Fernweh nur in Einheiten von Raum gemessen werden? Lässt sich die Sehnsucht nach der Ferne nicht auch in Zeit erfassen?

So habe ich mich entschlossen, für dieses Thema eine Zeitreise zu machen und dabei eine Art textilen Reiseführer anzulegen.
Meine Bedingungen an mich: ich wollte nur selbst gestaltete Stoffe verwenden und möglichst viele Techniken ausprobieren, die ich bisher nur theoretisch kannte.
Und da dies ein Blog für textile Ideen und Anleitungen ist, werde ich in nächsten Tage in weiteren Einträgen zeigen, wie die einzelnen Seiten des Reiseführers entstanden sind.

Deckblatt: “Reiseführer zum Tal der Rosen”
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Schablonentechnik, Molatechnik (reverse appliqué), Applikation, freie Handstickerei mit Leinengarn auf Baumwolle

Seite 2: “Annäherung an das Tal der Rosen”
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Applikation von handgefärbten Stoffen, Filz, Stoffdruck, Lavendelumdruck, freies Sticken

Seite 3: “Das stille Glück - Goldfische im Tal der Rosen”
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Applikation von handgefärbten Stoffen, Blueprint, Stoffdruck, Lavendelumdruck, freies Sticken

Seite 4: “Das Gurren der Tauben, der Duft der Blüten”
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Applikation von handgefärbten Stoffen, Stoffdruck, Lavendelumdruck, freies Sticken

Seite 5: “Schwarze Rosen”
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Lavendelumdruck, Stoffdruck, Applikation

Die beiden folgenden handgedruckten Stoffe sollen das rückwärtige Deckblatt des Reiseführers ergeben:

Seite 6: “Rosen tanzen an den Hängen des Tals”
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Selbst entworfener und geschnitzer Rosenstempel (Stempelgummi), Handdruck mit Stoffdruckfarbe

Seite 7: “Duftende Rosen am Mittag”
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Holzstempel mit einem antiken buddhistischen Rosenmotiv (wie uns eine Archäologin aus dem benachbarten Reiss-Engelhorn-Museum erklärt hat, wurde dieses Motiv vermutlich von Alexander dem Großen nach Idien gebracht, wo es noch heute in alten Tempeln zu sehen ist…), Handdruck mit Stoffdruckfarbe

Liebe Ellen, das hat richtig Spaß gemacht - herzlichen Dank!
Jetzt bin ich gespannt auf Morgen und auf die Orte, zu denen ich durch die anderen Beiträge geführt werde…