Archiv der Kategorie ‘Stoffdruck‘

Bildtransfer I: Lavendelumdruck

Montag, den 8. Februar 2010

Direkt von der Farbkopie auf den Stoff, einfach mit Lavendelöl als Lösungsmittel!

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Früher wurden bei dieser Technik schädliche Lösungsmittel wie Nitroverdünner, Testbenzin, Aceton o.ä. verwendet. Auf der Suche nach Alternativen sind wir auf Lavendelöl gestoßen, das im 19. Jahrhundert ein gebräuchliches Lösungsmittel war. Damit gelingt die Umdrucktechnik ganz hervorragend!
Die Vorteile dieses Umdruckverfahrens sind vielfältig:
- Griff und Fall des Stoffs bleiben weich, da kein Bindemittel verwendet wird.
- nach dem Bügeln des Umdrucks ist der Stoff waschbar bis 40°C
- Der Umdruck liegt transparent auf der Oberfläche des Stoffs. Es gibt keinen auffälligen Glanz (wie bei Geltransfer) und kaum farbliche Abweichungen
- es lassen sich auch großformatige Drucke herstellen, da Kopien bis DIN A1 erhältlich sind
- die hohe Bildauflösung erlaubt die Wiedergabe detaillierter Fotos. Auch Zeichnungen, Malerei, Collagen, Schrift, Stickerei, Blumen usw. können kopiert und auf Stoff umgedruckt werden!

Geeignete Stoffe: Der Stoff sollte eine glatte Oberfläche aufweisen und ohne Appretur sein. Sehr gute Erfahrungen haben wir zum Beispiel mit Baumwoll- und mit Seidensatin gemacht, aber auch der zarte Baumwollbatist ergibt eine schöne Unterlage.
Prinzipiell eignen sich naturfarbene, weiß gebleichte oder hell gefärbte Stoffe. Da auch farbstarke Umdrucke nicht deckend sind, addieren sich die Farben von Stoff und Druck.

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Welches Lavendelöl? Ätherisches Lavendelöl wird durch Destillation aus der Lavendelpflanze gewonnen. Es dient als Duftöl und wird für medizinische Zwecke eingesetzt. Ätherische Öle besitzen fettähnliche Eigenschaften, aber anders als die bekannten Speiseöle verdampfen sie und hinterlassen keine Fettspuren. Wir hatten mit der preiswerten Sorte „Lavandin Super“ der bekannten Marke „Primavera Life“ die besten Ergebnisse (Sie erhalten es bei uns im Shop). Andere Lavendelöle zeigten z.T. deutlich schlechtere Resultate.

Als Zubehör wird lediglich der Stoff, das Lavendelöl, geeignete Kopien und ein flach gebundener, preiswerter Borstenpinsel benötigt. Für den Abdruck verwenden wir am liebsten den Stiel des Borstenpinsels, aber Sie können dazu auch ein anderes Reibintsrument verwenden, z.B. einen Kaffeelöffel, ein Falzbein oder ähnliches.

Als Druckvorlage verwenden Sie Fotokopien.
Farbkopien sind immer farbstärker und feiner aufgelöst als Kopien vom Schwarz-Weiß-Kopierer. Deshalb sollten Sie auch eine Schwarz-Weiß-Vorlage immer auf einem Farbkopierer herstellen. Ihre Vorlage sollte nicht zu dunkel sein. Starke Kontraste ergeben gute Drucke. Frische Kopien lassen sich leichter umdrucken als lang gelagerte.

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Und so gehts:
Legen Sie den zu bedruckenden Stoff auf eine glatte Unterlage und schieben Sie einige Blatt Papier darunter, die eventuell durchsickerndes Öl aufnehmen. Legen Sie die Kopie mit der Bildseite nach unten auf den Stoff. Geben Sie einige Spitzer Lavendelöl auf einen Pappteller und nehmen Sie es von dort mit einem Borstenpinsel auf.
Verstreichen Sie das Öl mit dem Pinsel über die Rückseite der Kopie. Alle Flächen, die bedruckt sind, sollten befeuchtet sein, aber es dürfen keine Pfützen entstehen, damit der Druck nicht verschwimmt. Das Öl kriecht bei Farbkopien nach etwa 1-3 Minuten durch das Papier (abhängig von der jeweiligen Papiersorte) und löst die Farbe an.
Nun können Sie beginnen! Reiben Sie auf der Rückseite der Vorlage, bis die Farbe auf den Stoff wandert. Wir verwenden zum Reiben gerne den Pinselstiel des Borstenpinsels. Nehmen Sie Ihr Reibewerkzeug in eine Hand und halten Sie die Kopie und den Stoff mit der anderen auf der Unterlage fest. Durch vorsichtiges Abheben der Kopie vom Stoff (immer mit der zweiten Hand an einer Ecke festhalten!!) können Sie das vorläufige Ergebnis begutachten. Bereits nach wenigen Minuten erkennen Sie, wo der Umdruck erfolgreich war und wo Sie noch nacharbeiten sollten.
Ist der Druck trocken, bügeln sie ihn mit der höchstmöglichen Temperatur (abhängig vom Stoff), um die Druckfarbe noch besser auf dem Grund zu fixieren. Legen Sie Backpapier oder Teflonfolie zwischen Stoff und Bügeleisen. Nach dem Arbeiten gut lüften. Der größte Teil des Öls verdunstet in wenigen Stunden.

Stoffe schichtweise gestalten: zum Beispiel ein Paisleystoff

Sonntag, den 20. Dezember 2009

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Wir wollten einmal einen Stoff gestalten, der sich zum Nähen eignet.
So haben wir einen weißer Baumwollbatist schichtweise mit verdickter Seidenmalfarbe (Javana-Seidenmalfarbe zum Bügeln und Verdicker, beides von KREUL) bedruckt.
Möchte man einen Stoff schichtweise bedrucken, sollte man im Allgemeinen von Hell nach Dunkel gehen bzw. vom Hintergrund zum Detail (wobei es natürlich immer auch mal Ausnahmen gibt…).
Zum Anlegen der Hintergrundes wurde der Stoff zunächst angefeuchtet, dann auf der mit Malerfolie abgedeckten Arbeitsplatte ausgelegt und mit Hilfe eines Schaumgummirollers Farbfelder in rosé, gelbgrün und grün aufgebracht. Durch Wischen mit einem angefeuchteten Schwamm lassen sich schöne Farbübergänge herstellen.
Für das Drucken wurde der Stoff dann getrocknet. Die Bügelfarben wurden mit dem Javana-Verdickter in einem Verhältnis von etwa 50:50 gemischt. Der Verdicker dickt die Farbe nicht nur an, sondern verdünnt zugleich deren Intensität: sie wirken heller.
Für diesen Stoff haben wir drei unterschiedliche Stempel verwendet: Plusterfolie, Verpackungschips in S-Form und einen unserer Paisleystempel.
Drucken mit Plusterfolie: dazu werden die Bläschen mit einer feinen Schicht Farbe eingerollt. Das Muster wird vom Stempel abgenommen, d.h. Sie legen die Vorderseite Ihres Stoffs auf die Farbe und drücken leicht an (man kann auch vorsichtig mit einem sauberen Schaumstoffroller über die Rückseite des Stoffes gehen).
Drucken mit Verpackungschips: diese einfach in die verdickte Farbe tauchen und abdrucken.
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Drucken mit dem Pailsleystempel aus unserem Shop:
Die angedickte Farbe wird auf den Stempel gerollt, dann wird der Stempel auf den Stoff gedrückt. Falls Sie einen weniger malerischen Abdruck wünschen sondern lieber einen klar definierten Abdruck, mischen Sie die Bügelfarbe nicht mit dem Javana-Verdicker sondern mit Gummi Arabicum.

Neue Stempel online!

Sonntag, den 6. Dezember 2009

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Grün gefärbter Schal wurde mit verschiedenen Rosenstempeln bedruckt.

Das Besondere an diesen Stempeln (Fotopolymer) ist, dass sie auf transparentes Plexiglas montiert sind, so dass Sie ganz genau sehen, wohin Sie das Motiv platzieren!
Beim vorliegenden Beispiel wurden flächige Rosen und Rosen-Konturenstempel verwendet. Der Konturenstempel lässt sich zur Betonung ganz genau auf das Flächenmotiv setzen oder auch einzeln verwenden. Um einen speziellen Effekt zu erreichen, können Fläche und Kontur auch leicht versetzt gedruckt werden.

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Einen schönen. klar definierten Druck erhalten Sie mit DekaStoffmalfarbe, wie sie beim Kissen oben verwendet wurde (gedruckt wurde auf einen, mit Bügelfarbe grundierten Baumwollbatist).

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Dieses Tuch aus Crêpe de Chine wurde zunächst mit Tee eingefärbt. Gedruckt wurde mit gelöstem Eisen, das in Gummi Arabicum eingerührt wurde.

Die Motive unserer Stempel wurden eigens für Stoffdruck entworfen. Oft gibt es Motive in verschiedenen Größen, die sich gut mit einander kombinieren lassen. Konturenstempel können nach dem Trocknen koloriert werden.

Optimal für Schals, T-Shirts, Patchwork…
Viel Spaß mit den neuen Stempeln (die sich übrigens auch ausgezeichnet für Papier eignen!).

Farbenpracht!

Dienstag, den 8. September 2009

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Das geht ganz einfach:
Hier haben wir ein naturfarbenes Baumwollkissen mit DEKA L eingefärbt und mit einem selbstbemalten und bedruckten Stoff geschmückt.
Der Stoff der Applikation besteht aus Indischem Baumwollbatist, den wir ich mit JAVANA-Bügelfarben in unregelmäßigen Streifen bemalt habe. Das Praktische an bügelfixierbaren Seidenmalfarben ist ja, dass sie sowohl auf tierischen Fasern (Seide, Wolle) als auch auf planzlichen Fasern (Baumwolle, Leinen usw) hervorragend haften!
Gleichzeitig habe ich mit dem Rest der Farbe ein weißes Stickgarn unregelmäßig mit Farbe betupft, so dass das Garn optimal zur Applikation passt.
Anschließend wurde der Baumwollstoff mit DEKA-Stoffdruckfarbe bedruckt. Diese ergeben ganz klare und genaue Drucke!
Nach dem Trocknen wird der Stoff auf Vliesofix gebügelt und beschnitten, dann wird das Schutzpapier von Vliesofix abgezogen und die Applikation auf das Kissen gebügelt. Eigentlich ist solch ein Kissen jetzt schon fertig.
Aber da ich es manchmal auch verspielt mag, habe ich die Ränder der Applikation mit meinem bemalten Stickgarn in schnellen Stichen umnäht.

Entfärberdruck mit Entfärbersalz

Freitag, den 24. April 2009

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Entfärberdrucke haben den großen Vorteil, dass Sie keinerlei Griff aufweisen: die Abbildung ist quasi körperlos. Entfärberdruck geht schnell und kann mit allen Arten von Stempeln durchgeführt werden: als Naturdruck, mit Fotopolymerstempel, mit selbstgemachten Moosgummistempeln, mit indischen Druckmodeln, Kordeldruck… so können farbige Textilien schnell und einfach verschönert werden.
Was wird gebraucht?
Werkzeug: Stempel, Entfärbersalz, Verdickerpulver: z.B. Silkodick-Pulver (Alginat) oder Gummi Arabicum, Walze aus Gummi oder Schaumstoff, Bügeleisen. Eventuell noch: Schneiderkreide o.ä. und Lineal zum Markieren.
Verbrauchsmaterial: Lappen, Küchenkrepp, Schreibmaschinenpapier, Pergamentpapier o.ä., Wasser
Vorbereitungen
Waschen Sie den Stoff, damit er den Druck optimal aufnimmt. Bügeln Sie ihn, damit er sich faltenlos gut bedrucken lässt. Wählen Sie die Stempel aus, mit denen Sie drucken möchten.
Entfärberpaste
Die Paste besteht aus der angerührten Verdickerpaste und dem Entfärbersalz, das eingerührt wird.
Nach Angaben des Herstellers wird das Verdickerpulver langsam in das Wasser eingerührt, wobei Klümpchen möglichst vermieden werden sollen. Diese lösen sich im Allgemeinen im Laufe der nächsten Stunde auf oder können abgeschöpft werden. Am besten rühren Sie den Verdicker am Abend vor dem Drucken an, damit er schön quellen kann.
In diese Verdickerpaste wird nun das Entfärbersalz nach Rezept eingerührt: 1 Teelöffel Entfärber auf 50ml Verdicker.
Lassen Sie die Entfärberpaste etwas stehehn und rühren Sie regelmäßig um, damit sich das Salz in der Paste gleichmäßig verteilt.
Drucken mit Entfärberpaste
Für den Auftrag der Entfärberpaste nehmen Sie eine Walze aus Gummi oder Schaumstoff. Die Paste wird damit auf einer glatten Platte gleichmäßig ausgewalzt und dann von dort aus mit der Walze auf den Stempel gebracht. Der Auftrag sollte leicht und ohne Druck erfolgen. Vor dem Drucken muss sich der Stempel voll saugen. Kontrollieren Sie, ob alle Stellen des Stempels mit Entfärberpaste bedeckt sind. Machen Sie Probedrucke auf Papier: nach drei bis vier Drucken erzielen Sie gute Ergebnisse. Nun können Sie auf den Stoff drucken.
Achtung: den eigentlichen Entfärberdruck sehen Sie erst nach dem Aktivieren des Entfärbers!
Aktivieren (Fixieren) des Entfärberdrucks
Der Entfärberdruck wird durch feuchte Hitze aktiviert. Sie haben drei Möglichkeiten:
1. Sie bügeln den Druck, solange er noch feucht ist. Dazu legen Sie einen Bogen Pergamentpapier über den Druck und setzen das Bügeleinsen vorsichtig auf. Innerhalb weniger
Sekunden wird der Entfärber aktiviert, der Druck erscheint hell!
2. Sie bügeln den getrockneten Entfärberdruck: dazu benötigen Sie ein Dampfbügeleisen. Der Dampf befeuchtet die getrocknete Paste, die Hitze aktiviert den Entfärber. Innerhalb von 15 Sekunden wird nun der Entfärber aktiviert.
3. Sie fixieren den getrockneten Entfärberdruck mit heißem Dampf, wie eine Seidenmalerei. Wenn Sie die zu entfärbende Arbeit einem Fixierdienst geben, sollten Sie ihn informieren, damit er Ihre Arbeit extra gut verpackt!
Waschen Sie den Stoff nach dem Entfärben: nun sehen Sie das endgültige Resultat!
Tipp von Rita Weins: Manche Stempel erfordern Entfärberpaste. Wenn Sie nun gleich mit dem Bügeleisen darüber gehen, wird der Druck gequetscht, wobei feine Linien zusammenfließen. Möchten Sie also in solch einem Fall schöne Kanten, lassen Sie den Druck zunächst trocknen und aktivieren Sie den Entfärber durch Dampfbügeleisen oder Dampffixierung.
Experimente
1. Experimentieren Sie mit der Menge des eingerührten Entfärbersalzes: weniger ergibt leichtere, weniger deutliche Drucke; mehr ergibt eine stärkere Entfärbung.
2. Experimentieren Sie mit der Fixierdauer: längeres Bügeln ergibt intensiveres Bleichen, kürzeres ergibt schwächere Drucke.
3. Rühren Sie eine kleine Menge DekaPrint in die Entfärberpaste. Dies ergibt einen pastellfarbenen Entfärberdruck.
Bitte beachten!
Nicht jeder Stoff lässt sich entfärben, deshalb bitte immer vorher eine Probe durchführen (bei T-Shirts z.B. am Saum auf der linken Seite). Einen Tropfen Entfärber aufgeben, bügeln, auswaschen - schon sehen Sie, ob eine schöne Entfärbung möglich ist.
Das T-Shirt oben wurde von Rita Weins mit selbstgemachten Moosgummistempeln bedruckt. Wir bedanken uns herzlich bei Rita Weins für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!

Etamine de Laine

Samstag, den 7. März 2009

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Leicht und dennoch kuschelig!
Auf weissen Wolletamine (gewaschene Qualität) wurden Längsstreifen, die langen Fransen enden, gefilzt. Anschließend haben wir den Schal mit roter Seidenmalfarbe (Dupont) überfärbt. Mit einem einfachen, selbstgefertigten Stempel aus Moosgummi wurden überlappend Punkte in Schwarz und Gold aufgedruckt.

Filz bedrucken!

Samstag, den 28. Februar 2009

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Die Enden eines weißen Flyfel-Web-Schals wurden fein mit einer Schicht von schwarzem und roten Merinokammzug belegt, ebenso wurden die schräg verlaufenden Bänder aufgelegt. Der Schal wurde in Polyestertaft eingewickelt und in der Waschmaschine gefilzt (etwa 18 Minuten).
Eine Ausführliche Anleitung zu dieser Methode finden Sie hier.
Der Filzschal wurde dann im Topf mit Deka L Batikfarbe in einem Sandton gefärbt. Nach etwa 25 Minuten habe ich den mittleren Teil des Schals aus dem Färbesud genommen (um einen Kochlöffel gewickelt - Achtung: heiß!!), etwas rote Farbe in den Färbesud gegeben und weitere 10 Minuten gefärbt. Dann wieder ein Stück Schal um den Löffel gewickelt, schwarze Farbe in den Sud gegeben und die Enden noch mal etwa 5-10 Minuten schwarz gefärbt. Das ergibt also eine Art Stufenfärbung, die sich an das Filzmuster anlehnt und auf der Rückseite des Schals gut zu sehen ist.
Nach dem Trocknen und Bügeln kann der Schal nun bedruckt werden: für die indischen Druckstempel eignet sich besonders gut Dekaprint, die satt mit einem Schaumstoffroller aufgetragen wurde. Zur Verzierung der Kanten wurden alte afrikanische Bakelitscheiben aus den 50er Jahren asymetrisch aufgestickt.

Nunofilz, bedruckt mit indischem Druckstock

Samstag, den 28. Februar 2009

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Ein naturfarbenes Stück Flyfel-Web wurde zwischen zwischen zwei gleich große Stück weißen Chiffon gelegt und mit Hilfe der Waschmaschine (ca. 18 Minuten) gefilzt.
Eine Ausführliche Anleitung zu dieser Methode finden Sie hier.
Dieser weiße Nunofilz wurde mit pinkfarbener Dupont-Seidenmalfarbe im Topf gefärbt und anschließend mit einem indischen Druckstock und DekaPrint-Farben bedruckt.

Nadelvlies fein mit Wolle belegen

Samstag, den 28. Februar 2009

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Das orangefarbene Nadelvlies wurde mit einer feinen Schicht Wolle (Merino extrafein) belegt: verschiedene Rot-, gelb- Orange- und Violetttöne gehen in einander über. Dazu wurden noch einige kleine Reststücke von violettem Chiffon aufgelegt. Der Schal wurde in der Waschmaschine gefilzt (ca. 15 Minuten).
Eine Ausführliche Anleitung zu dieser Methode finden Sie hier.
Anschließend wurde der Filzstoff mit DekaPrint bedruckt. Die Stempel waren aus Moosgummi selbstgemacht.
Ich habe ein weißes Seidenstickgarn mit DekaPrint Gold betupft und zum Schluss einige der aufgestempelten Ringe mit einfachen Vorstichen betont.

Bedruckter Nunofilz

Samstag, den 28. Februar 2009

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Dieser Stoff wurde in 4 Schichten gelegt: weißer Chiffon, darauf weißes Nadelvlies, das in der 3. Schicht mit großzügigen orangefarbenen Blüten belegt wurde, und mit einer abschließenden Schicht von weißem Chiffon. Das Ganze wurde dann in der Waschmaschine gefilzt (ca. 18 Minuten).
Eine Ausführliche Anleitung zu dieser Methode finden Sie hier.
Wir haben diesen Nunofilz dann im Topf gefärbt mit Dupont-Seidenmalfarben violett (Sie sehen an den Rändern, dass der Filz die Farbe anders annimmt als der Chiffon, was für zusätzliche Effekte sorgen kann).
Die großen Blüten wurden in Monotypie aufgedruckt. Dazu haben wir Javana-Bügelfarbe in violett zu 50% mit Javana Verdicker vermischt und mit dieser Farbpaste große stilisierte Blüten auf Moosgummi gemalt. Diese Stempel wurden dann auf den Filzstoff aufgedruckt und zwar leicht versetzt zu den aufgefilzten, orangefarbenen Blüten.